Auch die 2. Damen haben am Samstag spielen dürfen.
Am Anfang der Woche sah es noch so aus, als ob das Spiel abgesagt werden müsste.
Von einem Kader mit neun Spielerinnen sind nur fünf geblieben (schwanger, 2x verletzt, Kurztrip nach Stockholm).
Dank der kurzfristigen Hilfe der 3. Damen (besonders Urte Jacobs) konnten wir sechs Spielerinnen aufweisen und sind nach Hamburg gestartet.
Es war das erste Rückspiel der laufenden Saison gegen HTBU.
Es stand das letzte Spiel der Hinrunde an. Die Rollen waren klar verteilt. Wir als Underdog mußten gegen den klaren Favoriten aus Kronshagen antreten. Dabei mußten wir auch noch auf Bahne Dieckmann verzichten, der sein Tanzbein auf einer Hochzeit schwingen wollte und mußte.
Die Gastgeber konnten bis auf Florian Saß (Nasen-OP) auf ihren kompletten Kader zurückgreifen.
Natürlich wollten wir keine vorweihnachtlichen Geschenke verteilen und wollten dem Gegner möglichst viel Paroli bieten – was auch eindrucksvoll gelang, wäre da nicht die die drei großen “W” gewesen…

“Das Spiel verlief ähnlich wie in Ludwigslust letzte Woche”, blickt David Jung, Volleyballer beim Regionalligisten VG Elmshorn, auf die Partie beim TSV Husum zurück. “Die ersten beiden Sätze haben wir dominiert, ohne viel dafür zu tun. Danach taten die Gastgeber dann mehr und wir konnten uns nicht mehr steigern.”
Hört sich nicht gerade gut an. Doch im Gegensatz zum Spiel in Ludwigslust, das hauchdünn mit 2:3 verloren wurde, hatte die Truppe von Ekkehart Goller diesmal die Nase vorn – 3:1 (25:21, 25:17, 21:25, 25:20). Der Tabellenletzte wehrte sich allerdings mit Händen und Füßen: Nach dem 0:2-Satzrückstand schickten die Husumer ihre Nachwuchsspieler aufs Feld – und die gaben richtig Gas: Angefeuert mit “Wildschwein”-Rufen, gewannen die Gastgeber den 3. Satz. “Vor allem im Block hatten wir da nicht viel entgegenzusetzen”, so Jung, der anschließend mit seinen Kollegen den “jungen Wilden” auf der gegenüberliegenden Seite wieder den Nordseewind aus den Segeln nahm.
Hallo Zusammen,
am Montag dem 14.12.2009 ab 19.00 Uhr findet in der Olympiahalle das diessjährige Weihnachtsturnier statt.
Eingeladen sind alle Fans, Spieler und Glühweinsüchtigen.
Die Teams werden bunt gemischt und dann wird mit Spaß auf die Murmel gehauen.
Vielen Dank an die Organisatoren.
Ob es nun die Niederlage war, die David Jung auf den Magen geschlagen hat, oder ob sich der Mittelblocker der Volleyball-Gemeinschaft Elmshorn schlicht und ergreifend einen Magen-Darm-Virus eingefangen hat, blieb offen. Jedenfalls hatte der 32-Jährige nach dem 2:3 (25:19, 25:18, 26:28, 18:25, 15:17) in der Regionalliga bei VT Ludwigslust 2000 eine ziemlich schlaflose Nacht. Die hätte er vielleicht aber auch gehabt, wenn er nicht gesundheitlich angeschlagen wäre, denn der Ärger über die Niederlage war groß. “Das hatten wir eigentlich schon im Sack”, sagte Jung. Doch nach zweieinhalb Sätzen wendete sich das Blatt. Hatte bis dahin eine eher durchschnittliche Angriffsleistung gereicht, um die Mannschaft aus Ludwigslust in Schach zu halten, so steigerte sich der Gastgeber im Laufe der Partie. Beim Stand von 25:24 vergaben die Elmshorner einen Matchball, verloren den Durchgang in der Verlängerung und schließlich auch das Match. Damit rutschte die VGE hinter Ludwigslust zurück.
Nach euphorischem 10:0-Beginn sind wir jetzt in die Realität zurück geholt worden.
Hatten wir doch alle nicht mit so einem Start gerechnet, wurde die Konzentration in den letzten Spielen etwas lückenhafter.
So kam es, dass wir am 22.11. gegen Hummelsbüttel den Gegner zu viel haben machen lassen. Nach knapp gewonnenem ersten Satz wähnten wir uns schon als Tabellenführer mit 12:0 Punkten.
Hummelsbüttel spielte jedoch weiterhin frei auf und nahm uns die Führung des Spiels aus der Hand. Durch die Verwunderung der Gegenwehr wie gelähmt, kamen wir nicht mehr recht ins Spiel und verloren unser erstes Spiel mit 1:3.
Auch an diesem Wochenende haben die 2. Damen die Landesliga gerockt.
Es ging am Samstag zum Mitabsteiger aus der Verbandsliga, dem HSV.
Durch die Grippe geschwächt, reisten wir frohen Mutes mit 6 wackeren Spielerinnen in die Halle am Grootmoor.
Von Anfang an sind wir gut ins Spiel gestartet. Der erste Satz war sehr ausgeglichen. Beim Stand vom 21:23 konnten wir dann mit guten Aufschlägen von Meike Salewski den Satz mit 25:23 für uns entscheiden.
Im zweiten Satz schlichen sich ein paar Flüchtigkeitsfehler in unser Spiel ein. Nach Rückständen von 2:10 und 11:19 mussten wir den Satz trotz Aufholjagd mit 19:25 abgeben.
Im dritten Satz war nichts mehr von der Unsicherheit aus dem vorherigen Satz zu spüren. Wir konnten dem HSV klar unser Spiel aufdiktieren und gewannen mit 25:13. Weiterlesen »
Am vergangenen Wochenende hatten wir unser erstes Heimspiel der Saison.
Im ersten Spiel gegen TURA brauchten wir den ersten Satz um uns nach der langen Pause wieder einzuspielen.
Dieser ging mit 20:25 verloren.
In den nächsten drei Sätzen fanden wir zu unserem Spiel zurück und gewannen diese souverän (25:12, 25:18, 25:19).
Das zweite Spiel des Tages war gegen Rissen.
Wir bewiesen hier Nervenstärke und wir glauben, dass wir allen Zuschauern ein schönes Spiel geliefert haben.
Die Sätze waren hart umkämpft, doch wir hatten am Ende die Nase vorn (25:20, 24:26, 30:28, 25:23).
“Ohne die Unterstützung der Zuschauer und einer geschlossenen Mannschaftsleistung wäre dies sehr schwer geworden”, sagt Britta Wystrik, die an diesem Wochenende nur als Trainerin agierte. “Ich bin sehr stolz auf meine Damen. Sie haben im Training Erlerntes prima umgesetzt und haben sich gut auf zwei unterschiedlich spielende Mannschaften eingestellt.”
Dieses Spiel sollten wir schnellstmöglich vergessen! Nachdem wir am letztem Wochenende schon eine grausame Vorstellung geboten hatten, konnten wir dies jetzt noch einmal toppen. Passend zum Halloween boten wir eine gruselige Vorstellung, die durch nichts zu entschuldigen ist. Weder die technischen Vorrausetzungen (Block, Annahme, Dankebälle) waren vorhanden noch konnten wir diese Mängel durch Einsatzwillen kompensieren.
Das war einfach nur schlecht… Affentennis in seiner Reinform!
Einzig positiv war der erste Satz, da stimmte zumindest das Block- Abwehrverhalten, welches über 3.Sätze gegen WiWa sogar zum Sieg gereicht hätte. Aber nicht der Gegner drehte auf, sondern wir schalteten in den Rückwärtsgang.
Wir hoffen das dies der Saisontiefpunkt war und wir wieder an schon gezeigte Leistungen anknüpfen können. Solange aber muß jeder im Team überlegen was er an diesem Halloween-Samstag angeboten hat.