Gestern ging es in Hamburgs Süden – genauer in die Hölle von Altengamme, wie die Spieler ihre Halle liebevoll nennen. Dort angekommen stellten wir fest, dass die Halle verdammt kalt war, wir 13 Spieler aufbieten konnten und der Zuschauerandrang sich in Grenzen hielt. Handgezählte 9 Fans jubelten den Höllenrittern zu.
Uns war klar, dass wir dieses Spiel gewinnen mussten, um den Anschluss an das Mittelfeld zu halten. Leider ist Altengamme ein Typ von Gegner, der uns gar nicht liegt. Ohne herausragende Protagonisten und mäßig athletischen Vorrausetzungen spielen sie gerne ihren Stiefel runter, ohne sich vom gegenüber beeinflussen zu lassen.
Als erste Maßnahme des Tages wurde Karsten Schreiner auserkoren, den 13ten Krieger zu spielen und nahm auf der Tribüne Platz. Angefangen haben wir mit der fast jüngsten Aufstellung aber endeten mit einer gemütlichen Ü30 Runde im fünften Satz – aber mehr jetzt:
Satz 1:
Wir kamen überhaupt nicht ins Spiel, nichts klappte und der persönliche Einsatz war ebenso nicht vorhanden wie die Spielfreude. Der Gegner machte nicht viel aber das reichte gegen uns, erst nach Mischas Einwechslung kam ein bisschen Schwung ins Spiel – der aber nicht bis zum Satzende hielt.
Stegmann, Jung, Kruse (Urbatzka 1:8), Preuß (Pünner 15:19), Gier, Fallmann
2:8, 5:11, 13:14, 18:19, 20:24, 21:25
Satz 2:
Von Anfang an liefen wir einem Rückstand hinterher. Mal zwei dann drei Punkte aber richtig absetzen konnte sich Altengamme nicht. Erst kurz vor Satzende konnten zwei Aufschlagserien von Michael & Dave die Wende bringen. Wir glichem zum 1:1 aus.
Stegman, Jung, Preuß, Fallmann, Dieckmann, Urbatzka
3:4, 6:7, 10:12, 14:16, 16:19, 22:21, 25:22
Satz 3:
Wiederum liefen wir einem Rückstand hinterher – das Spiel nahm aber ein bisschen Fahrt auf – auch wenn das Niveau niedrig war, immerhin stimmte der persönliche Einsatz und auch der letzte merkte das einem in der Hölle nix geschenkt wird. Mit ein bisschen Glück hätten wir schon diesen Satz gewinnen können, wenn nicht sogar müssen – aber letztendlich jubelte der Gegner.
Stegmann (Goller 15:18), Dieckmann, Jung, Preuß (3:5 Pünner), Fallmann, Urbatzka
5:5, 8:9, 11:13, 13:16, 17:21, 25:25, 27:29
Satz 4:
Nun stand die Oldie-but-Goldie Truppe auf dem Platz. Vom Ergebnis her hätte man meinen können das wir den Gegner an die Wand gespielt haben aber eigentlich haben wir dies nur bis zum 12:6 getan, danach wechselte der Gegner seine B-Truppe ein und wollte wohl Kräfte für den entscheidenden fünften Satz sparen. Trotzdem konnten wir den Druck aber aufrecht halten und klar den Satz eintüten.
Goller, Jung, Fallmann, Dieckmann, Urbatzka, Pünner
6:4, 12:7, 21:10, 25:13
Satz 5:
Wiedermal der fünfte Satz musste die Entscheidung bringen. Mit konsequenter Spielweise, ein bisschen Glück und hoher Motivation konnten wir diesen Satz relativ klar für uns verbuchen. Knapp einer Niederlage entronnen und zwei verdammt wichtige Punkte gesammelt.
Goller, Jung, Pünner, Dieckmann, Fallmann, Urbatzka
6:5, 10:8, 13:10, 15:12
Das Ende:
Erwähnen wollen wir natürlich auch, das Lars Winter wiedermal einen guten Libero abgegeben hat, auch wenn er sicherlich schon bessere Spiele gemacht hat – er war eine klare Verstärkung.
Zum Essen fuhren wir dann gen Eimsbüttel zum Griechen Zeus – ein Haufen Fleisch mit Bier und Ouzo – lecker
Leave a reply