Auch die 2. Damen haben am Samstag spielen dürfen.
Am Anfang der Woche sah es noch so aus, als ob das Spiel abgesagt werden müsste.
Von einem Kader mit neun Spielerinnen sind nur fünf geblieben (schwanger, 2x verletzt, Kurztrip nach Stockholm).
Dank der kurzfristigen Hilfe der 3. Damen (besonders Urte Jacobs) konnten wir sechs Spielerinnen aufweisen und sind nach Hamburg gestartet.
Es war das erste Rückspiel der laufenden Saison gegen HTBU.

Vor zwei Wochen hatten wir das Hinspiel vor heimischer Kulisse wenig überzeugend mit 0:3 verloren. Dies wollten wir wieder gerade rücken.
Der erste Satz fing auch vielversprechend an. Bis zum Stand von 9:5 dominierten wir das Spiel. Dann häuften sich die Fehler jedoch auf unserer Seite. Vor allem die Annahme war ein Schwachpunkt, bei der viele direkte Punkte durch den Gegner eingefahren wurden. Der erste Satz ging dann mit 12:25 an HTBU. Ausspruch eines Kindes beim Satzwechsel: “Das ging aber schnell.”
Im zweiten Satz wurde die Annahme immer besser und die niedrige Decke war schon bald kein Problem mehr. Der Satz war sehr ausgeglichen. Zum Ende hin setzte sich HTBU etwas ab (22:19). Durch gute Aufschläge von Mareike Böthern und dem Block zum letzten Punkt von Isabelle Dins konnten wir den Satz für uns entscheiden (25:22).

Im dritten Satz lagen wir von Anfang an in Führung. Es war knapp, aber kein Grund zur Beunruhigung. Die Eigenfehler wurde auf ein Minimum reduziert. Nur zum Ende hin machten wir es noch einmal spannend, ließen HTBU rankommen und überholen. Doch auch hier waren die Aufschläge von Mareike Böthern für den Gewinn des Satzes ausschlaggebend (25:23).

Im vierten Satz gönnten wir uns am Anfang eine Verschnaufpause; lagen mit 1:7 hinten. Holten aber durch gute Aktionen auf (11:11) und übernahmen die Führung. Hervorzuheben sind hier ein “Hammer”-Rückraumangriff und ein perfekt gelegter Angriffsball von Natalie Schmidt und die Doppelblockaktionen von Isabelle Dins und Natalie Schmidt. Wir gewannen den Satz mit 25:22.
“Es war eine gute Mannschaftsleistung”, sagte Britta Wystrik am Ende des Spiels.” Die Eigenfehlerquote sank rapide ab, so dass Rückstände kein Problem waren.”

Unser Dank geht nochmal an Urte Jacobs, ohne die wir diese Chance nicht bekommen hätten.
Und: Sieht man sich den Spielberichtsbogen einmal genauer an, erkennt man, dass die meisten Punkte nicht zum Gewinn eines Spieles ausreichen (HTBU 92:87 VGE) :)