Nach euphorischem 10:0-Beginn sind wir jetzt in die Realität zurück geholt worden.
Hatten wir doch alle nicht mit so einem Start gerechnet, wurde die Konzentration in den letzten Spielen etwas lückenhafter.
So kam es, dass wir am 22.11. gegen Hummelsbüttel den Gegner zu viel haben machen lassen. Nach knapp gewonnenem ersten Satz wähnten wir uns schon als Tabellenführer mit 12:0 Punkten.
Hummelsbüttel spielte jedoch weiterhin frei auf und nahm uns die Führung des Spiels aus der Hand. Durch die Verwunderung der Gegenwehr wie gelähmt, kamen wir nicht mehr recht ins Spiel und verloren unser erstes Spiel mit 1:3.
Am 28.11. kamen dann HTBU und NTSV, der Tabellenführer, zum Heimspiel in die Astrid-Lindgren-Halle.
Mit den Gedanken vielleicht schon beim zweiten Spiel, wurde das erste Spiel gegen HTBU zu einem Reinfall. 0:3 hieß es am Ende. Wir waren geschockt und um Erklärungen verlegen.
Nach einer kleinen Zusammenkunft, hakten wir die letzten zwei Spiele nach dem Motto ”War was?” ab und konzentrierten uns neu.
NTSV, von unserer “glanzvollen” Leistung aus dem vorherigen Spiel angetan, wurde förmlich von unserer wiedererwachten Stärke überrumpelt.
Ein spannendes Spiel entstand, in dem sich keine Mannschaft etwas schenkte. Den Zuschauer zeigten wir wieder guten Volleyball mit tollen Aktionen und Aufholjagden.
Der fünfte Satz sollte entscheiden. Nach 9:12 Rückstand kämften wir uns noch einmal bis auf 13:14 ran.
Leider hat NTSV dann doch noch den letzten Punkt gemacht, so dass wir 13:15 verloren haben.
Nach dem Spiel sagte Trainerin Britta Wystrik: “So darf man verlieren. Es war ein gutes Spiel mit dem besseren Ende für den Gegner. Warten wir auf das Rückspiel. HTBU haben wir in zwei Wochen wieder als Gegner. Da können wir dann zeigen, was wirklich in uns steckt. Leider fahren wir zu diesem Spiel etwas geschwächt. Meike Salewski hatte sich im Spiel gegen HTBU den Finger gebrochen und fällt bis Ende des Jahres aus und Anna Zimmermann weilt in Schweden. Da waren es nur noch sechs. Reicht ja!”
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